Die Wahl der Einlage (Bügeleinlage / fixierbare Einlage) richtet sich nach der Stoffart, dem Einsatzbereich des Kleidungsstücks und dem gewünschten Stand. Der falsche Typ führt dazu, dass das Kleidungsstück schon nach wenigen Wäschen seine Form verliert. Nachfolgend finden Sie die gängigsten Einlagen-Arten und ihre richtigen Einsatzbereiche. Alle finden Sie in unserem Lagerbestand bei Online Tela.
Einlagen-Arten nach Aufbau
Gewebeeinlage (Woven)
Sie wird durch das Verweben von Kett- und Schussfäden hergestellt. Sie ist stabil, langlebig und formbeständig. Bevorzugt für Hemdkragen und Manschetten, Sakkos und hochwertige Konfektion.
Vlieseinlage (Nonwoven)
Sie entsteht ohne Verweben durch das Verpressen von Fasern. Sie ist wirtschaftlich und leicht. Die Papiereinlage ist das bekannteste Beispiel dieser Gruppe.
Maschen- / Jersey-Einlage (Stretch)
Für elastische Stoffe. Dank ihrer Maschenstruktur dehnt sie sich mit dem Stoff, daher wird sie bei Strick-, Maschen- und Stretchstoffen eingesetzt. Bi-elastische (Stretch-)Einlagen und schussfadenverstärkte Jerseys gehören zu dieser Familie.
Die gesuchte Einlagen-Art ist auf Lager
Gewebe-, Vlies-, Jersey-, Hemd-, Chiffon-Einlagen und mehr — in verschiedenen Grammaturen und Serien ab Lager verfügbar. Entdecken Sie unser Sortiment bei Online Tela, wir versenden noch am selben Tag.
Im Online-Shop entdeckenEinlagen-Arten nach Einsatzbereich
Hemdeinlage
Die Gewebeeinlage für Hemdkragen, Manschetten und Knopfleisten. Dank ihrer wasch- und hitzebeständigen Spezialbeschichtung bleibt der Kragen auch nach vielen Wäschen in Form. Das Geheimnis eines hochwertigen Hemdes ist die richtige Hemdeinlage.
Papiereinlage (Economy-Klasse)
Die Papiereinlage ist die wirtschaftlichste Einlagen-Art; sie eignet sich für Produktionen, die Kosten senken möchten. Für Hemden ist sie jedoch nicht zu empfehlen: Nach 3–5 Wäschen kann sie am Hemdkragen Probleme verursachen. Ihr richtiger Platz sind kostenorientierte, preisgünstige Produkte.
Boss-Einlage
Wird bei Hemden in formgebenden Bereichen wie der Fixierung von Armloch und Schulterpartie eingesetzt.
Bi-Stretch- / Fronteinlage
Wird bei Sakkos, Jacken und Mänteln als Fronteinlage sowie in Hosenbundbändern eingesetzt. Sie verleiht dem Kleidungsstück Körper und Stand.
Chiffon-Einlage
Leicht und dünn. Sie wird bei Damen-Abendmode in Bereichen eingesetzt, die Chiffon erfordern; die schwereren Grammaturen kommen bei Kragen, Knopfleisten und Stofflaminierungen zum Einsatz.
Reißbares Stickvlies (503–507)
Dient als rückseitige Verstärkung von Stickereien; nach dem Sticken lässt es sich leicht abreißen und entfernen.
Welche Einlage also wählen?
Die Stoffart (gewebt/gestrickt), der Einsatzbereich des Kleidungsstücks und die Waschhäufigkeit bestimmen die richtige Einlage. Eine günstige Einlage am falschen Ort einzusetzen kommt langfristig teurer. Auch die Verarbeitungsbedingungen sind ebenso wichtig wie die Wahl der Einlage.
